KI-Anfragenlimit
Der Tab AI request ceiling im Bereich System. Er begrenzt, wie schnell kostenpflichtige Anfragen an den KI-Anbieter gestellt werden dürfen, damit eine einzelne Person — oder ein außer Kontrolle geratener Bildschirm — nicht das gesamte Monatsbudget an einem Nachmittag verbraucht.
Die Zählung erfolgt pro Konto, nicht pro Netzwerkadresse: da alles hinter einer Anmeldung stattfindet, lässt sich aus der Adresse keine Person ableiten. Wird das Limit überschritten, wird die Anfrage abgelehnt, und es wird eine Meldung angezeigt, wann erneut versucht werden kann. Es entstehen dabei keine Kosten.
Anfragen pro Minute
Requests per minute per account ist das eigentliche Limit: eine ganze Zahl ab 0. Der Standardwert ist 120 — das liegt deutlich über dem normalen Arbeitsaufkommen. Zum Vergleich: «In alle Sprachen übersetzen» sendet etwa sechs Anfragen gleichzeitig, Massen-Bildgenerierung kommt auf etwa sechs pro Minute, und eine Gruppe von Store-Bewertungen ergibt acht bis vierundzwanzig Anfragen pro Minute.
Der Wert 0 schaltet das Limit ab — Anfragen werden dann gar nicht mehr gezählt. Alles, was keine ganze Zahl ab 0 ist, wird mit Enter a whole number of 0 or more (zero switches the ceiling off). abgelehnt.
Eine Änderung tritt bei der nächsten Anfrage in Kraft; ein Neustart ist nicht erforderlich.
Was das Limit umfasst
What the ceiling covers hat zwei Einstellungen:
- Every paid request — jede kostenpflichtige Anfrage. Dies ist die Standardeinstellung.
- Push campaigns only — nur Push-Kampagnen.
Die Standardeinstellung «alle kostenpflichtigen Anfragen» ist bewusst gewählt: Push-Kampagnen sind nicht der einzige Kostenpunkt, und ein Limit, das nur diese abdeckt, würde den teuersten Bereich — den Assistenten — unkontrolliert lassen.
Das Limit greift an der einzigen Stelle, durch die jede KI-Anfrage läuft, und nicht auf einzelnen Bildschirmen. Deshalb erfasst es auch Anfragen, die von den eigenen Werkzeugen des Assistenten gestellt werden, und nicht nur solche, bei denen eine Person auf eine Schaltfläche drückt.
Was außerhalb des Limits liegt
Zwei Wege werden nicht erfasst, jeweils aus einem eigenen Grund:
- Die planmäßige Analyse von Werbemitteln. Dahinter steht keine Person, und der Prozess reguliert sich bei jedem Durchlauf selbst. Die anfallenden Kosten erscheinen dennoch in der KI-Ausgabenübersicht.
- Die Umwandlung von Text in Vektoren für die Bedeutungssuche. Das ist eine eigene Schicht mit einer separaten Einstellung — siehe Semantische Suche. Standardmäßig werden Vektoren auf diesem Server berechnet, sodass extern keine Kosten entstehen; daher taucht dies weder im Limit noch in der Kostenübersicht auf.
Die Transkription einer Sprachnachricht hingegen fällt unter das Limit: Sie wird dem Absender angerechnet, unter demselben Limit wie alles andere. Kann der Absender keinem Konto zugeordnet werden, wird die Spracherkennung in der Cloud abgelehnt und die Nachricht erhält keine Transkription — die Engine auf diesem Server kostet nichts, in dieser Position wird daher trotzdem transkribiert.
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